JEEP TOUR IN DEN "WILDEN" OSTEN KUBAS

Faszinierende Natureindrücke, erlebnisreiche Begegnungen und aufregende Pistenfahrten. Auf dieser Tour lernt man Kuba von einer Seite kennen, die dem Normal-Touristen verborgen bleibt.

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Erster Tag:
Ankunft auf dem internationalen Flughafen von Holguin. Übernahme des (der) Jeeps direkt am Flughafen. Nach einer kurzen Fahrt von ca. 20 km erreichen wir das kleine, auf einer Anhöhe gelegene Hotel Mirador de Mayabe, dessen hübsche Bungalows idyllisch in eine gepflegte tropische Gartenlandschaft gesetzt wurden. Wir haben Möglichkeit uns im Pool zu erfrischen und  die herrliche Aussicht auf das Tal von Mayabe zu geniessen. Abendessen im Hotel.

Zweiter Tag:
Nach dem Frühstück beginnen wir mit  unserer ersten Etappe auf einer guten Asphaltstrasse durch eine vom Klein-Anbau geprägten Landschaft. Wir passieren kleine Ortschaften sowie einzeln stehenden „Bohios“ – palmblattgedeckte Hütten – umgeben von Bananenstauden, Zitrusbäumen, flammenden Flamboyant-Bäumen und Hibiskusbüschen. Auf der Strasse  werden uns hausgemachte Produkte wie Weisskäse oder Früchte aus dem eigenen Anbau angeboten. Nach einer Strecke von ca. 80 km haben wir die Möglichkeit einen Abstecher zu machen um die ehemalige Finca der „Castros“ – heute eine sehenswerte Einrichtung - zu besichtigen.  Weiterfahrt (s.Roadbook) auf einem holprigen Landweg vorbei an kleinen bäuerlichen Ansiedlungen umgeben von Banananstauden, Mango, Zitrusbäume und Papayas aus deren einfachen Hütten uns deren Bewohner freundlich grüssen und die vielen niedlichen Kinder uns zuwinken - ein Bild welches wir  noch häufiger auf unserer Fahrt in den entlegenen Orten erleben werden. Schliesslich stossen wir wieder auf die asphaltierte Hauptstraße , die wir nach 10 km wieder verlassen.  Dann nehmen wir Abschied von Asphalt. Eine unbefestigte Piste führt in das Altiplano von Mayari. Hier sind die geländegängigen Fahrzeuge unter sich. Neben Jeeps sieht man nur noch dreiachsige russische Militär-Lkw’s. Die Luft wird reiner und kühler, neben der tropischen Vegetation stehen nun auch Kiefern immer dichter – fast ein mitteleuropäisches Ambiente. Hier wird uns bewusst, wie vielseitig die kubanische Landschaft ist. Nach 27 km erreichen wir das heutige Tagesziel, Villa Pinares de Mayari. Umgeben von einem Kiefernwald befindet sich die im Blockhausstil angelegte Hotel-Anlage. Die ganz aus Holz gebauten  Zeltdachhäuser sehen rustikal aus, sind aber  komfortabel eingerichtet. Ein grosses Restaurant mit Bar serviert ländlich-einfache schmackhafte Küche.

Dritter Tag:
Nach einem kräftigen Landfrühstück fahren wir auf der Rot-Erde-Piste bis nach wenigen Kilometern eine Abzweigung zu einem fast 100 m hohen Wasserfall führt.  Hier bietet sich uns die Gelegenheit zu einem erfrischenden Bad in den Kaskadebecken. Die Abfahrt aus dem Altiplano ist nicht einfach. Die Piste wird zur Geröllhalde. Mit eingelegtem 4-Rad Antrieb schaffen wir den Weg hinunter bis in den Ort Mayari, wo wir eine kleine Pause in dem kleinen und lebendigen Ort einlegen können. Von Mayari fahren wir weiter in Richtung Küste wo wir über eine kleine Zufahrt die Halbinsel Cayo Saetia erreichen.  Als erstes checken wir im Bungalow Hotel Cayo Saetia ein. Geführt von einem örtlichen Guide können wir uns mit dem Jeep an Wasserstellen von afrikanischem Wild wie Zebras, Gazellen und Wasserbüffel heranpirschen, die hier vor vielen Jahren eingeführt und zuerst auch bejagt wurden. Jetzt wird die Jagd nur noch mit der Kamera gestattet. Eine weitere Sehenswürdigkeit der Insel sind die Steilufer mit wunderschönen kleinen "privaten" Strandbuchten umspült von azurblauem Wasser. Sie sind so schön, dass sie auf keiner Kuba-Reklame fehlen. Am Abend erwartet uns das gepflegte Hotel-Restaurant mit einer sehr guten Küche.

Vierter Tag:
Nach den Angaben unseres Road-Books fahren wir heute mehr oder weniger parallel zur Nordküste Kubas, passieren einige kleine Ortschaften und werden, wie auch schon am  zweiten Tag die ländliche Idylle auf der Strecke geniessen – und Kontakt mit der Bevölkerung machen können - Foto-Highlights in Hülle und Fülle. Die Qualität der Strasse ist nicht durchgehend gut. Einige Passagen sind mehr Schlaglöcher als Asphalt - für unseren Jeep aber kein Problem. In und um den Ort Moa herum befindet sich das grösste Nickel-Abbaugebiet Kubas. Einige km nachdem wir den Ort Moa passiert haben, können wir im kristallklaren Bergflüsschen ein erfrischendes Bad nehmen. (Details - siehe Roadbook) Wir passieren den größten Naturpark Kubas, benannt nach dem deutschen Forscher Alexander von Humboldt. An der Informationsstation können wir eine Bootsrundfahrt in der Bahia de Taco unternehmen oder diverse Wanderungen mit fachlicher Erklärung zu den hier geschützten Spezies in Flora und Fauna (Hier ist auch der kleinste Frosch der Welt zu Hause ). Wenige Kilometer weiter (s. Roadbook) biegen wir vom Wege ab - direkt an einen schönen Naturstrand, der noch nicht vom Massentourismus bevölkert wird. Ein kleine Infrastruktur von privaten und staatlichen Restaurants ist vorhanden. Empfehlenswert ist ein Mittagessen mit Seefrüchten !  (s. Tips im Roadbook)  Je nach Lust und Laune setzten wir dann den Weg fort in das nur noch wenige km entfernte Baracoa. Check-in einem der beiden 3-Sterne Hotels . Abends bietet sich die Möglichkeit zum Bummel durch das kleine Städtchen -   einst die erste Hauptstadt Kubas !  In der Kirche im Zentrum der Stadt wird das Kreuz aufbewahrt, welches Kolumbus hierher gebracht haben soll.

Fünfter Tag:
Baracoa und seine Umgebung werden – wohl wegen seiner üppigen Pflanzenwelt und seinem Reichtum an Gemüsen und Früchten - der Garten Kubas genannt.  Heute fahren wir durch den schönsten Teil dieses Paradieses - über den vor ca. 40 Jahren vervollständigten Gebirgspass "La Farola". Eine atemberaubende Serpentinenfahrt auf guter Asphaltstrasse. Viele Kleinbauernhöfe säumen die Strecke -Hauptsächliches Anbaugebiet für  Kaffee und Kakao . Man wird uns Früchte anbieten und eine Spezialität aus der Gegend: Cucuruchu  (Kokosraspeln in Zucker). Am Fuße der Berge führt die Straße paralletl zu einem Bergflüsschen, in dessen kristallklarem Wasser wir unbedingt ein erfrischendes Bad nehmen sollten. Mit dem Jeep können wir direkt an das Kiesel-Flussbett heranfahren.  Nach Verlassen der  La Farola stossen wir wieder auf die Küste - diesesmal auf die karibische. Der Eindruck ist verblüffend, so als beträten wir einen anderen Kontinent. Die üppige Natur der Berge hat sich unvermutet in eine trockene Wüstenzone verwandelt - bewachsen von Agaven, Kakteen und Eukalyptusbäumen – bietet sich uns ein eindrucksvoller Kontrast zu der eben noch passierten Landschaft. Wir fahren entlang der Küste mit Blick auf die blaue Karibische See. Wer Lust auf ein Bad im Meer hat findet auf der Strecke (genauer Ort s. Roadbook) einen von Felsen eingerahmten kleinen „Privatstrand“. Die gut ausgebaute Strasse führt danach wieder von der Küste weg in Richtung Guantanamo. Bevor wir dort ankommen,  können wir (nach vorheriger Anmeldung durch uns) am  Mirador Malone einen Blick auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Caimanera werfen. Wir passieren Guantanamo und erreichen im Norden die Autobahnauffahrt nach Santiago de Cuba. Nur 40 km ist dieses Stück lang, danach windet sich die Asphaltstraße durch die durch Landwirtschaft geprägte Stecke, bis wir ca. 15 km vor Santiago wieder auf eine Autobahn stossen, die uns direkt in das Zentrum von Santiago führt.  Nach der Beschreibung in unserem Roadbook werden wir keine Probleme haben das für uns gebuchte Hotel zu finden. Tips für Restaurants, Bars, Diskotheken und Unterhaltung - siehe Roadbook.

Sechster Tag:
Heute empfiehlt sich ein Ausflug zum Grand Piedra (grosser Stein) dessen Gipfel meist wolkenverhangen ist. Anhand unserer Beschreibung im Roadbook findet sich die Abzweigung (ca. 20 km ausserhalb von Santiago) leicht, die uns zu der ca. 14 km langen steilen und kurvenreichen Auffahrt führt. Auf dem Weg nach oben wird es deutlicher kühler – zeitweise kann es auch etwas regnen. Oben angekommen führt ein Fussweg 452 Stufen auf den Gipfel, der tatsächlich aus einem grossen Monolith besteht. Unsere Anstrengung wird durch einen herrlich Ausblick auf die Umgebung belohnt. Danach können wir uns in dem kleinen Restaurant am Parkplatz stärken und erfrischen. Auf dem Rückweg fahren wir über die Umgehungsstrasse (s. Roadbook) zur zweitgrössten Festungsanlage El Morro. Eine hoch über der Einfahrt zu Santiago thronendes Bollwerk mit verwirrenden Gängen, Treppen und Schanzen. Am Eingang zur Festung befindet sich ein Restaurant mit einem faszinierenden Ausblick auf die Küstenregion und das Meer – vielleicht eine Gelegenheit zum Mittagessen ? Am Nachmittag sollten wir auf jeden Fall die Plaza Cespedes im historischen Zentrum besuchen. Um den Platz gruppieren sich einige interessante Gebäude wie z.B. die Kathedrale oder das Casa Diego Velasquez, welches mit vielen antiken Möbeln und Kleinoden eingerichtet einen authentischen Eindruck von der Gründerzeit der Stadt vermittelt. Bei einen Sundowner auf der Terrasse des Hotels Casa Granda können wir dem Leben und Treiben auf dem Platz zuschauen.. Ein Vorschlag zur Abendunterhaltung ist der Besuch des Cabarets TROPICANA.

Siebter Tag:
Zunächst verlassen wir Santiago - siehe Roadbook – in Richtung Westen. Wenn wir die Bahnstation (estacion de tren) passieren, stellen wir unseren Tages-Kilometerzähler auf 0. Im Roadbook finden sich – nach km gemessen - einige Hinweise auf interessante Strände, Plätze, Restaurants oder Ortschaften zum Verweilen. Den ganzen Tag werden wir heute das karibische Meer zu unserer Linken haben und die hohen Berge mit dem höchsten Berg, dem Pico Turquino  (1922m) zu unserer Rechten. Die Fahrt ist sehr abwechslungsreich und von der Streckenführung beeindruckend. Teilweise verläuft die Straße so dicht am Wasser, dass man Brandungsspritzer abbekommt. Teilweise führt sie hoch in die Berge mit einem schwindelerregenden Panoramablick. Unsere Tagesetappe endet in Marea de Portillo, bekannt wegen der dunklen Lavastrände. Der späte Nachmittag lädt zum Entspannen am Strand und zum „Sundowner“ an der Bar des Hotels Marea del Portillo ein.

Achter Tag:
Heute sollten wir hier gut frühstücken. Was uns erwartet stellt hohe Anforderungen an  Fahrer und Jeeps. Nur wenige km von Marea del Portillo entfernt führt ein unbefestigter Weg direkt in das Gebirge. Steile Geröllpisten, Felsplatten,  Schlammwege. Wenn wir  glauben hier geht es nicht mehr weiter - es geht !   Mit ziemlicher Sicherheit werden wir keinem anderen Jeep begegnen. Dafür aber Reitern und Bergziegen. Es sind einige Bergrücken zu bewältigen, dazwischen lieblichere Flecken mit einzelnen Häusern und sogar ein kleines Dorf mit Dorfschule und Mini-Restaurant. Wir überqueren Bachläufe oder müssen sogar ein Stück im  Bachbett entlangfahren. Wir können an idyllischen Plätzen rasten und uns die Füsse im klaren Bergwasser abkühlen. Nach und nach geht der unbefestigte Weg in eine löcherige Zementpiste über.  Vom letzten Bergrücken aus haben wir einen wunderschönen Blick in das Tal von Bartolomé Maso. Nach einigen Kilometern am Fusse der Sierra Maestra ‘gen Osten erreichen wir eine asphaltierte, aber sehr kurvenreichen Strecke, die sich dem Gebirge – diesmal von der Nordseite her wieder zuwendet. Am Fusse des höchsten Gebirgsmassivs befindet sich unsere heutige Unterkunft .  Kleine aber hübsch eingerichtete Bungalows mit offenem Restaurant/Bar neben einem rauschendem Gebirgsbach.  Nach dem Check-in im Hotel setzen wir den Weg in das Bergmassiv für einige Kilometer fort bis zu einem Parkplatz Von dem aus wir in einem Fussmarsch die "Comandancia de la Plata" erreichen - ein historischer Ort .Von hier aus steuerte Fidel Castro die Revolution.  Zurück im Hotel können wir uns an der Badestelle des Flusses erfrischen.

Neunter Tag:
Heute fahren wir unsere letzte Etappe über Bartolomé Maso und Bayamo nach Holguin - entweder zum Flughafen für den Heimflug nach Deutschland, oder zum Anschlussurlaub an  den schönen Stränden von Guardalavaca. Dort lassen wir die Jeeps bei unserem Vertrags-Unternehmen und geniessen das unbeschwerte Strandleben in einem 4-Sterne All-Inclusive -Hotel.

Zehnter bis dreizehnter Tag:
Strandhotel 

Dreizehnter Tag:
Gegen Mittag Transfer zum Flughafen Holguin.