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Erster Tag:
Ankunft auf dem internationalen Flughafen von Holguin.
Übernahme des (der) Jeeps direkt am Flughafen. Nach einer kurzen Fahrt von
ca. 20 km erreichen wir das kleine, auf einer Anhöhe gelegene Hotel
Mirador de Mayabe, dessen hübsche Bungalows idyllisch in eine
gepflegte tropische Gartenlandschaft gesetzt wurden. Wir haben Möglichkeit
uns im Pool zu erfrischen und die herrliche Aussicht auf das Tal von
Mayabe zu geniessen. Abendessen im Hotel.
Zweiter Tag:
Nach dem Frühstück beginnen wir mit unserer ersten Etappe auf einer
guten Asphaltstrasse durch eine vom Klein-Anbau geprägten Landschaft. Wir
passieren kleine Ortschaften sowie einzeln stehenden „Bohios“ –
palmblattgedeckte Hütten – umgeben von Bananenstauden, Zitrusbäumen,
flammenden Flamboyant-Bäumen und Hibiskusbüschen. Auf der Strasse werden
uns hausgemachte Produkte wie Weisskäse oder Früchte aus dem eigenen Anbau
angeboten. Nach einer Strecke von ca. 80 km haben wir die Möglichkeit
einen Abstecher zu machen um die ehemalige Finca der „Castros“ – heute
eine sehenswerte Einrichtung - zu besichtigen. Weiterfahrt (s.Roadbook)
auf einem holprigen Landweg vorbei an kleinen bäuerlichen Ansiedlungen
umgeben von Banananstauden, Mango, Zitrusbäume und Papayas aus deren
einfachen Hütten uns deren Bewohner freundlich grüssen und die vielen
niedlichen Kinder uns zuwinken - ein Bild welches wir noch häufiger auf
unserer Fahrt in den entlegenen Orten erleben werden. Schliesslich stossen
wir wieder auf die asphaltierte Hauptstraße , die wir nach 10 km wieder
verlassen. Dann nehmen wir Abschied von Asphalt. Eine unbefestigte Piste
führt in das Altiplano von Mayari. Hier sind die geländegängigen Fahrzeuge
unter sich. Neben Jeeps sieht man nur noch dreiachsige russische
Militär-Lkw’s. Die Luft wird reiner und kühler, neben der tropischen
Vegetation stehen nun auch Kiefern immer dichter – fast ein
mitteleuropäisches Ambiente. Hier wird uns bewusst, wie vielseitig die
kubanische Landschaft ist. Nach 27 km erreichen wir das heutige Tagesziel,
Villa Pinares de Mayari. Umgeben von einem Kiefernwald befindet
sich die im Blockhausstil angelegte Hotel-Anlage. Die ganz aus Holz
gebauten Zeltdachhäuser sehen rustikal aus, sind aber komfortabel
eingerichtet. Ein grosses Restaurant mit Bar serviert ländlich-einfache
schmackhafte Küche.
Dritter Tag:
Nach einem kräftigen Landfrühstück fahren wir auf der
Rot-Erde-Piste bis nach wenigen Kilometern eine Abzweigung zu einem fast
100 m hohen Wasserfall führt. Hier bietet sich uns die Gelegenheit zu
einem erfrischenden Bad in den Kaskadebecken. Die Abfahrt aus dem
Altiplano ist nicht einfach. Die Piste wird zur Geröllhalde. Mit
eingelegtem 4-Rad Antrieb schaffen wir den Weg hinunter bis in den Ort
Mayari, wo wir eine kleine Pause in dem kleinen und lebendigen Ort
einlegen können. Von Mayari fahren wir weiter in Richtung Küste wo wir
über eine kleine Zufahrt die Halbinsel Cayo Saetia erreichen. Als erstes
checken wir im Bungalow Hotel Cayo Saetia ein. Geführt von einem
örtlichen Guide können wir uns mit dem Jeep an Wasserstellen von
afrikanischem Wild wie Zebras, Gazellen und Wasserbüffel heranpirschen,
die hier vor vielen Jahren eingeführt und zuerst auch bejagt wurden. Jetzt
wird die Jagd nur noch mit der Kamera gestattet. Eine weitere
Sehenswürdigkeit der Insel sind die Steilufer mit wunderschönen kleinen
"privaten" Strandbuchten umspült von azurblauem Wasser. Sie sind so schön,
dass sie auf keiner Kuba-Reklame fehlen. Am Abend erwartet uns das
gepflegte Hotel-Restaurant mit einer sehr guten Küche.
Vierter Tag:
Nach den Angaben unseres Road-Books fahren wir heute mehr
oder weniger parallel zur Nordküste Kubas, passieren einige kleine
Ortschaften und werden, wie auch schon am zweiten Tag die ländliche
Idylle auf der Strecke geniessen – und Kontakt mit der Bevölkerung machen
können - Foto-Highlights in Hülle und Fülle. Die Qualität der Strasse ist
nicht durchgehend gut. Einige Passagen sind mehr Schlaglöcher als Asphalt
- für unseren Jeep aber kein Problem. In und um den Ort Moa herum befindet
sich das grösste Nickel-Abbaugebiet Kubas. Einige km nachdem wir den Ort
Moa passiert haben, können wir im kristallklaren Bergflüsschen ein
erfrischendes Bad nehmen. (Details - siehe Roadbook) Wir passieren den
größten Naturpark Kubas, benannt nach dem deutschen Forscher Alexander von
Humboldt. An der Informationsstation können wir eine Bootsrundfahrt in der
Bahia de Taco unternehmen oder diverse Wanderungen mit fachlicher
Erklärung zu den hier geschützten Spezies in Flora und Fauna (Hier ist
auch der kleinste Frosch der Welt zu Hause ). Wenige Kilometer weiter (s.
Roadbook) biegen wir vom Wege ab - direkt an einen schönen Naturstrand,
der noch nicht vom Massentourismus bevölkert wird. Ein kleine
Infrastruktur von privaten und staatlichen Restaurants ist vorhanden.
Empfehlenswert ist ein Mittagessen mit Seefrüchten ! (s. Tips im
Roadbook) Je nach Lust und Laune setzten wir dann den Weg fort in das nur
noch wenige km entfernte Baracoa. Check-in einem der beiden 3-Sterne
Hotels . Abends bietet sich die Möglichkeit zum Bummel durch das kleine
Städtchen - einst die erste Hauptstadt Kubas ! In der Kirche im Zentrum
der Stadt wird das Kreuz aufbewahrt, welches Kolumbus hierher gebracht
haben soll.
Fünfter Tag:
Baracoa und seine Umgebung werden – wohl wegen seiner üppigen Pflanzenwelt
und seinem Reichtum an Gemüsen und Früchten - der Garten Kubas genannt.
Heute fahren wir durch den schönsten Teil dieses Paradieses - über den vor
ca. 40 Jahren vervollständigten Gebirgspass "La Farola". Eine
atemberaubende Serpentinenfahrt auf guter Asphaltstrasse. Viele
Kleinbauernhöfe säumen die Strecke -Hauptsächliches Anbaugebiet für
Kaffee und Kakao . Man wird uns Früchte anbieten und eine Spezialität aus
der Gegend: Cucuruchu (Kokosraspeln in Zucker). Am Fuße der Berge führt
die Straße paralletl zu einem Bergflüsschen, in dessen kristallklarem
Wasser wir unbedingt ein erfrischendes Bad nehmen sollten. Mit dem Jeep
können wir direkt an das Kiesel-Flussbett heranfahren. Nach Verlassen
der La Farola stossen wir wieder auf die Küste - diesesmal auf die
karibische. Der Eindruck ist verblüffend, so als beträten wir einen
anderen Kontinent. Die üppige Natur der Berge hat sich unvermutet in eine
trockene Wüstenzone verwandelt - bewachsen von Agaven, Kakteen und
Eukalyptusbäumen – bietet sich uns ein eindrucksvoller Kontrast zu der
eben noch passierten Landschaft. Wir fahren entlang der Küste mit Blick
auf die blaue Karibische See. Wer Lust auf ein Bad im Meer hat findet auf
der Strecke (genauer Ort s. Roadbook) einen von Felsen eingerahmten
kleinen „Privatstrand“. Die gut ausgebaute Strasse führt danach wieder von
der Küste weg in Richtung Guantanamo. Bevor wir dort ankommen, können wir
(nach vorheriger Anmeldung durch uns) am Mirador Malone einen Blick auf
den amerikanischen Flottenstützpunkt Caimanera werfen. Wir passieren
Guantanamo und erreichen im Norden die Autobahnauffahrt nach Santiago de
Cuba. Nur 40 km ist dieses Stück lang, danach windet sich die
Asphaltstraße durch die durch Landwirtschaft geprägte Stecke, bis wir ca.
15 km vor Santiago wieder auf eine Autobahn stossen, die uns direkt in das
Zentrum von Santiago führt. Nach der Beschreibung in unserem Roadbook
werden wir keine Probleme haben das für uns gebuchte Hotel zu finden. Tips
für Restaurants, Bars, Diskotheken und Unterhaltung - siehe Roadbook.
Sechster Tag:
Heute empfiehlt sich ein Ausflug zum Grand Piedra (grosser Stein) dessen
Gipfel meist wolkenverhangen ist. Anhand unserer Beschreibung im Roadbook
findet sich die Abzweigung (ca. 20 km ausserhalb von Santiago) leicht, die
uns zu der ca. 14 km langen steilen und kurvenreichen Auffahrt führt. Auf
dem Weg nach oben wird es deutlicher kühler – zeitweise kann es auch etwas
regnen. Oben angekommen führt ein Fussweg 452 Stufen auf den Gipfel, der
tatsächlich aus einem grossen Monolith besteht. Unsere Anstrengung wird
durch einen herrlich Ausblick auf die Umgebung belohnt. Danach können wir
uns in dem kleinen Restaurant am Parkplatz stärken und erfrischen. Auf dem
Rückweg fahren wir über die Umgehungsstrasse (s. Roadbook) zur
zweitgrössten Festungsanlage El Morro. Eine hoch über der Einfahrt zu
Santiago thronendes Bollwerk mit verwirrenden Gängen, Treppen und
Schanzen. Am Eingang zur Festung befindet sich ein Restaurant mit einem
faszinierenden Ausblick auf die Küstenregion und das Meer – vielleicht
eine Gelegenheit zum Mittagessen ?
Am Nachmittag sollten wir auf jeden Fall die Plaza Cespedes im
historischen Zentrum besuchen. Um den Platz gruppieren sich einige
interessante Gebäude wie z.B. die Kathedrale oder das Casa Diego
Velasquez, welches mit vielen antiken Möbeln und Kleinoden eingerichtet
einen authentischen Eindruck von der Gründerzeit der Stadt vermittelt. Bei
einen Sundowner auf der Terrasse des Hotels Casa Granda können wir dem
Leben und Treiben auf dem Platz zuschauen.. Ein Vorschlag zur
Abendunterhaltung ist der Besuch des Cabarets TROPICANA.
Siebter Tag:
Zunächst
verlassen wir Santiago - siehe Roadbook – in Richtung Westen. Wenn wir die
Bahnstation (estacion de tren) passieren, stellen wir unseren
Tages-Kilometerzähler auf 0. Im Roadbook finden sich – nach km gemessen -
einige Hinweise auf interessante Strände, Plätze, Restaurants oder
Ortschaften zum Verweilen. Den ganzen Tag werden wir heute das karibische
Meer zu unserer Linken haben und die hohen Berge mit dem höchsten Berg,
dem Pico Turquino (1922m) zu unserer Rechten. Die Fahrt ist sehr
abwechslungsreich und von der Streckenführung beeindruckend. Teilweise
verläuft die Straße so dicht am Wasser, dass man Brandungsspritzer
abbekommt. Teilweise führt sie hoch in die Berge mit einem
schwindelerregenden Panoramablick. Unsere Tagesetappe endet in Marea de
Portillo, bekannt wegen der dunklen Lavastrände. Der späte Nachmittag lädt
zum Entspannen am Strand und zum „Sundowner“ an der Bar des Hotels
Marea del Portillo ein.
Achter Tag:
Heute sollten wir hier gut frühstücken. Was uns erwartet
stellt hohe Anforderungen an Fahrer und Jeeps. Nur wenige km von Marea
del Portillo entfernt führt ein unbefestigter Weg direkt in das Gebirge.
Steile Geröllpisten, Felsplatten, Schlammwege. Wenn wir glauben hier
geht es nicht mehr weiter - es geht ! Mit ziemlicher Sicherheit werden
wir keinem anderen Jeep begegnen. Dafür aber Reitern und Bergziegen. Es
sind einige Bergrücken zu bewältigen, dazwischen lieblichere Flecken mit
einzelnen Häusern und sogar ein kleines Dorf mit Dorfschule und
Mini-Restaurant. Wir überqueren Bachläufe oder müssen sogar ein Stück im
Bachbett entlangfahren. Wir können an idyllischen Plätzen rasten und uns
die Füsse im klaren Bergwasser abkühlen. Nach und nach geht der
unbefestigte Weg in eine löcherige Zementpiste über. Vom letzten
Bergrücken aus haben wir einen wunderschönen Blick in das Tal von
Bartolomé Maso. Nach einigen Kilometern am Fusse der Sierra Maestra ‘gen
Osten erreichen wir eine asphaltierte, aber sehr kurvenreichen Strecke,
die sich dem Gebirge – diesmal von der Nordseite her wieder zuwendet. Am
Fusse des höchsten Gebirgsmassivs befindet sich unsere heutige Unterkunft
. Kleine aber hübsch eingerichtete Bungalows mit offenem Restaurant/Bar
neben einem rauschendem Gebirgsbach. Nach dem Check-in im Hotel setzen
wir den Weg in das Bergmassiv für einige Kilometer fort bis zu einem
Parkplatz Von dem aus wir in einem Fussmarsch die "Comandancia de la
Plata" erreichen - ein historischer Ort .Von hier aus steuerte Fidel
Castro die Revolution. Zurück im Hotel können wir uns an der Badestelle
des Flusses erfrischen.
Neunter Tag:
Heute fahren wir unsere letzte Etappe über Bartolomé Maso
und Bayamo nach Holguin - entweder zum Flughafen für den Heimflug nach
Deutschland, oder zum Anschlussurlaub an den schönen Stränden von
Guardalavaca. Dort lassen wir die Jeeps bei unserem Vertrags-Unternehmen
und geniessen das unbeschwerte Strandleben in einem 4-Sterne All-Inclusive
-Hotel.
Zehnter bis dreizehnter Tag:
Strandhotel
Dreizehnter Tag:
Gegen Mittag Transfer zum Flughafen Holguin. |